Ausgezeichnet Generationenfreundlich
zurück zu Standort Ganderkesee
60 Geschäfte in der Gemeinde Ganderkeesee sind "ausgezeichnet generationenfreundlich". Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von speziell hierfür geschulten Mitgliedern des Seniorenbeirats. Die Geschäfte wurden anhand eines bundesweit einheitlichen, 58 Kriterien umfassenden Katalogs überprüft. Hierbei standen Aspekte wie Leistungsangebote, Geschäftsräume und Serviceverhalten des Personals im Vordergrund. Das Ziel besteht darin, Eltern mit Kinderwagen, behinderten oder älteren Menschen das Einkaufen zu erleichtern. Aber letztlich gilt: Was diesen Gruppen nützt, kommt allen Kunden zugute.
Insgesamt sind 55 Prozent aller Einzelhandelsbetriebe in der Gemeinde zertifiziert. Mit diesem Ergebnis nimmt Ganderkesee derzeit den ersten Platz in Niedersachsen ein. Dem Test gestellt haben sich insgesamt 61 Geschäfte. Bei dem einen Betrieb, der sich leider nicht qualifizieren konnte, waren allein die bauliche Voraussetzungen ursächlich. Alle anderen konnten, sofern sie nicht bereits von Anfang an die Kriterien erfüllten, durch verschiedene Nachbesserungen (z.B. Anbringen von Klingeln oder Markierungen, Vergrößerung von Umkleidekabinen, etc.) den Anforderungen gerecht werden. Hierzu erhielten sie zahlreiche Tipps von den Senioren, die nicht nur als Tester, sondern vor allem auch als Ratgeber unterwegs waren.
Unternehmen, die Interesse an dem anerkannten Siegel haben, können sich bei Wirtschaftsförderin Christa Linnemann telefonisch melden: 04222 44-201.
Übersicht über die zertifizierten Unternehmen
Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Ortskern von Ganderkesee
Ganderkesse konnte mit seinen Konzepten zur Aufwertung des Ortskerns die Jury im Modellförderwettbewerb "Belebung der Innenstädte" (Quartiersinitiative Niedersachsen: QIN) in zwei aufeinanderfolgenden Jahren (2008 und 2009) überzeugen. Jeweils rund 16.000 Euro an Landesmitteln wurden bewilligt. Die Projekte wurden von Geschäfts- und Privatleuten sowie Immobilieneigentümern initiiert und von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde begleitet.
Während das erste Projekt die "Optimierung des Ortskerns" zum Ziel hatte, ging es beim zweiten darum, "Barrieren zu überwinden". Dabei sollten die Mühlenstraße und der Ring stärker an das Zentrum angebunden werden. Auch sollten Barrieren im Hinblick auf den Aufenthalt von Senioren im öffentlichen Raum abgebaut werden. Beiden Projekten gemeinsam war das Bestreben, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Identifikation der Bürger und Gewerbetreibenden mit ihrem Quartier zu erhöhen.
Die Maßnahmen reichten von Blumenampeln über Konzepte für zentrale Plätze im Ort bis hin zur Neuausrichtung der Werbegemeinschaft. Was konkret umgesetzt wurde, finden Sie hier:
Projekt Optimierung des Ortskerns (QIN 2008)
Projekt Barrieren überwinden (2009)
Die beiden QIN-Projekte sind inzwischen abgeschlossen. Allerdings gilt es nun, die Ideen fortzuführen und die Nachhaltigkeit sicherzustellen. Dieser Aufgabe stellt sich die Werbegemeinschaft Gantermarkt. Mitstreiter in der Arbeitsgruppe sind jederzeit herzlich willkommen. Kontakt:
Gustav Förster, Tel: 04222 5202, EMail: service[ at ]buch-foerster.de.




