LernRäume plus

Die Gemeinde Ganderkesee bietet über die regioVHS Ganderkesee-Hude eine Teilnahme am Landesprogramm "LernRäume plus" an. Hierbei handelt es sich um ein außerschulisches Bildungsangebot in den Sommerferien, das sich an Schülerinnen und Schüler richtet, die in Zeiten der COVID-19-Pandemie besonderer Unterstützung bedürfen.

Die insgesamt sechs Veranstaltungen vor Ort heißen "Fit for school", "Sei laut!", "Skizzenbuch gestalten", "Walddetektive unterwegs", "Recycling Art" sowie "Feuer und Flamme" und richten sich an Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersklassen. Alle Informationen dazu sind dem Flyer zu entnehmen.

Zum Hintergrund: Viele Kinder und Jugendliche mussten während der Pandemie belastende Erfahrungen machen, die ihr Leben und Lernen beeinflusst haben. Fehlender Arbeits- oder Rückzugsraum führte zu Hause oft zu Konflikten, zumal teilweise Unterstützung beim häuslichen Lernen fehlte, die Wohnverhältnissen beengt sind und Natur- und Bewegungsangebote für eine lange Zeit nicht möglich waren. Auch das Treffen mit Spiel- und Lernpartnern oder Gleichaltrigen allgemein kam lange zu kurz.

Ziel von LernRäume plus ist es, den Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien stärkende, motivierende und lernförderliche Erlebnisse und Erfahrungen zu ermöglichen, sodass sie nach den Sommerferien die Herausforderungen des Lebens und Lernens in der Schule positiv angehen können. Die Bildungsangebote sollen dazu beitragen, zukunftsfähige Schlüsselkompetenzen bei den Kindern und Jugendlichen auszubauen.

Anmeldeformulare sind im Internet unter www.regiovhs.de oder hier auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Anmeldungen müssen per Post (RegioVHS, Rathausstraße 24, 27777 Ganderkesee) oder eingescannt per E-Mail (anmeldung[ at ]regiovhs.de) eingeschickt werden. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Posteingangs bearbeitet. Ein Rechtsanspruch auf die Teilnahme besteht nicht. Die Anmeldefrist endet am 29. Juli. Telefonische Auskünfte erteilt Lisa Guenter von der regioVHS unter 04222 44-423.

"Wir freuen uns, diese Angebote kurzfristig ins Programm aufnehmen zu können", betont regioVHS-Leiter Andreas Lembeck. "Das ist in schwierigen Zeiten ein kleiner Beitrag für mehr Chancengleichheit in der Bildung."

Alle Angebote sind - vorbehaltlich der finalen Bestätigung des Landes - für Kinder und Jugendliche kostenlos.  

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