Fr. 28. Juni 19

Bürgerauto unterstützt Arbeit der Seniorenbegleiter

Auf Erfolgsspur: Margit Ohlebusch und Lars Gremlowski mit dem neuen Bürgerauto.

Zwölf ehrenamtliche Fahrer im Einsatz / Weitere sind willkommen

Mitglieder des Ganderkeseer Seniorenbeirates sowie Seniorenbegleiter und Wohnberater sind begeistert vom elektrischen Flitzer – dem Ganderkeseer Bürgerauto. Aus ihren Reihen haben sich mittlerweile zwölf ehrenamtliche Fahrer schulen lassen und bieten ihre Betreuungsdienste mit dem Renault Zoe an. Christa Wachtendorf vom Freiwilligen-Forum „Mach mit“ koordiniert die Einsätze und ist erfreut für das große Engagement der Ehrenamtlichen.

Die Seniorenbegleiter der Gemeinde nutzen das Ganderkeseer Bürgerauto um Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und hilfsbedürftig sind und keine andere Unterstützung haben, zu helfen. Sie nutzen das Fahrzeug, um diese Personen zum Arzt zu begleiten oder mit ihnen gemeinsam Einkäufe zu erledigen. In dem Fahrzeug ist die Mitnahme eines Rollators problemlos möglich, die eines Rollstuhls hingegen nur bedingt und auf Anfrage. Glücklicherweise stehen mittlerweile in einigen Einrichtungen Rollstühle zur Verfügung, unter anderem im Rathaus und in einigen Supermärkten sowie Arztpraxen.

Bürgerinnen und Bürger, die die Unterstützung der Seniorenbegleiter in Anspruch nehmen möchten, können sich gerne unter der Telefonnummer 04222 44-544 an Christa Wachtendorf wenden. Weitere Ehrenamtliche, die sich in der Seniorenbetreuung engagieren möchten, können sich ebenfalls gerne bei ihr melden.

Margit Ohlebusch ist als Seniorenbegleiterin schon mehrmals mit dem Elektroauto unterwegs gewesen. Sie freut sich jedes Mal wenn sie mit ihrem E-Bike zum Rathaus fährt, um anschließend mit dem Renault Zoe zu einer Betreuungsfahrt zu starten. „Es ist eine deutliche Entlastung, ein Fahrzeug der Gemeinde nutzen zu können.“ Zudem sei sie „begeistert von dem nahezu geräuschlosen und entspannten Fahren“, so Ohlebusch.

„Das von der Gemeinde Ganderkesee angeschaffte Bürgerauto wird mittlerweile gut angenommen“, freut sich Klimaschutzmanager Lars Gremlowski. „Es ist aber noch Luft nach oben.“ Im Rahmen des Förderprojekts „Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum – Nutzung von Bürgerautos im Landkreis Oldenburg“ steht mittlerweile auch in den Gemeinden Dötlingen, Dünsen und Kirchseelte ein Bürgerauto mit Elektroantrieb zur Verfügung. Zudem hat die Berufsbildende Schule Wildeshausen ein E-Fahrzeug, welches für die Ausbildung von Kraftfahrzeugmechatroniker/innen sowie für Hausmeisterdienste eingesetzt wird. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das Projekt mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 80 Prozent.

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