Mi. 13. Oktober 21

93 Kinder lesen "op Platt"

Foto dritte Klassen (vorne, v.l.): Lena Stielow, Emma Schaarschmidt, Pia Kütz, Elias Meyer, Vanessa Brüning und Claas Albers. Im Hintergrund: Meike Ahlers und Bürgermeisterin Alice Gerken.

Foto vierte Klassen (vorne, v.l.): Cataleya Weerasinghe, Lara Scheumer, Finnja Grummer, Ida Warrink, Jannes Razek, Anna Lena Behnke. Im Hintergrund: Meike Ahlers und Bürgermeisterin Alice Gerken.

93 Kinder haben sich seit Montag im Rahmen der 7. Groden Plattdüütschen Week an den plattdeutschen Lesewettbewerben beteiligt – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Nach den schulinternen Wettbewerben stand am Mittwochnachmittag der gemeindeweite Entscheid an. 

In der Gemeindebücherei setzte sich am Ende bei den Drittklässlern Elias Meyer von der Grundschule Lange Straße durch. Er errang den ersten Platz vor Vanessa Brüning (ebenfalls Grundschule Lange Straße). Claas Albers (Grundschule Bookholzberg) wurde Dritter vor Pia Kütz (Grundschule Habbrügge). Emma Schaarschmidt von der Grundschule Heide gelang der Sprung auf Platz 5, gefolgt von ihrer Mitschülerin Lena Stielow. Insgesamt haben 46 Drittklässlerinnen und Drittklässler am „Lääswettstriet“ mitgemacht. Sie konnten zwischen den Geschichten „Tell man beter no“ von Heinz Lemmermann und „De stumme Fisch“ von Heinrich Hannover wählen. 

Platz 1 bei den Viertklässlern ging an Ida Warrink von der Grundschule Schierbrok, die exakt einen Punkt mehr von der Jury bekam als die Zweitplatzierte Lara Scheumer von der Grundschule Lange Straße. Dritte wurde Anna Lena Behnke (Grundschule Habbrügge) vor Finnja Grummer (Grundschule Dürerstraße), Cataleya Weerasinghe (Grundschule Heide) und Jannes Razek (Grundschule Bookholzberg). Insgesamt 47 Kinder der vierten Klassen haben sich am Lesewettbewerb beteiligt. Die meisten hatten „Luftballons grode Reis“ von Heinrich Hannover als Geschichte ausgewählt, andere „Vun Katten, Keuh un Computer“ von Henning Tien. 

Der Jury gehörten Bürgermeisterin Alice Gerken, die Initiatorin der Plattdüütschen Week ist, sowie Plattdeutschbeauftragte Meike Ahlers und Meike Saalfeld von der Verwaltung an. Bewertet wurden die Kategorien Aussprache, Sinnerfassung und Lesetechnik. „Das Niveau war sowohl bei den dritten als auch bei den vierten Klassen richtig hoch“, betonte Bürgermeisterin Gerken nach den Finals am Mittwoch. Sie ermutigte die Kinder auch künftig immer mal wieder „Platt zu schnacken“.

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