Mi. 23. November 22

"Gewalt kommt nicht in die Tüte"

Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

„Gewalt kommt nicht in die Tüte" - das wird am 25. November wieder auf vielen Brötchentüten in der Gemeinde Ganderkesee stehen. Seit 1981 machen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zahlreiche Aktionen darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen viel zu oft vorkommt und in jedem Land, an jedem Ort, auf der Straße oder zu Hause existieren kann – etwa in Form von Stalking und Belästigung, aber auch als häusliche Gewalt oder Vergewaltigung.

Insgesamt werden in Ganderkesee 7.000 Brötchentüten den Aufdruck „Gewalt kommt mir nicht in Tüte“ tragen. Ein QR-Code führt zur Homepage von „PrimA – Prävention im Nordwesten“, und zwar mit dem Ziel, die Beratungs- und Interventionsstellen bekannter zu machen. Eine Aktion, die von den örtlichen Bäckereien in Ganderkesee sofort unterstützt wurde.

„Der erste Schritt, sich Hilfe zu holen, ist schon schwierig genug, da sollen Betroffene bestehende Beratungsangebote kennen“, so Gleichstellungsbeauftragte Katrin Gaida-Hespe. „Alle können helfen, indem sie hinschauen. Bei den Hilfesystemen können nicht nur Betroffene anonym und kostenlos um Rat fragen“, weiß auch Hille Krenz als Geschäftsführerin des Ganderkeseer Präventionsrates. 

Eines der bundesweiten Angebote ist das Hilfetelefon, das unter der Rufnummer 0800 011 016 rund um die Uhr in 18 Sprachen für Betroffene, Menschen aus dem Umfeld, Angehörige oder Fachkräfte erreichbar ist. Mit der Aktion „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ fordern Gaida-Hespe und Krenz mit Unterstützung zahlreicher Menschen, Organisationen und Unternehmen dazu auf „das Schweigen zu brechen“.

Auch die Mitglieder des Präventionsrates und die Gleichstellungsbeauftragte wollen über das Thema „Gewalt gegen Frauen“ sprechen. Sie verteilen am Freitag, 25. November, Informationsmaterialien und Brötchentüten auf dem Wochenmarkt in Ganderkesee.

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