Do. 21. Januar 21

Medizinische Masken werden im Rathaus Pflicht

Verwaltung setzt verstärkt auf Homeoffice / Digitale Angebote nutzen

Mit der bundesweiten Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen hat auch die Gemeinde Ganderkesee neue Bestimmungen erlassen. So reicht künftig für den Besuch des Rathauses eine herkömmliche Alltagsmaske aus Stoff nicht mehr aus. Auch wurden die Möglichkeiten für den Wechsel ins Homeoffice deutlich ausgeweitet.

Ab Montag, 25. Januar, gelten nur noch medizinische Masken (OP-Masken und Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) als ausreichend, da sie einen deutlich höheren Schutz vor Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus bieten. „Die Tragepflicht gilt für alle Besucherinnen und Besucher. Aber auch für Beschäftigte des Rathauses, sobald sie sich außerhalb des eigenen Büros bewegen“, erklärt Bürgermeisterin Alice Gerken. Unzulässig seien medizinische Masken mit Ausatemventil, da diese nur den Tragenden, nicht jedoch andere schützen.

„Oberstes Ziel ist es, Kontakte zu vermeiden und damit das Infektionsrisiko zu senken“, so Gerken. Dazu sind derzeit etwa 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Rathaus, regioVHS und Gemeindebücherei ganz oder teilweise im Homeoffice – Tendenz steigend. Gespräche sollen möglichst nicht mehr persönlich, sondern am Telefon oder per Videoschaltung geführt werden, auch wenn die Kollegin bzw. der Kollege das Büro auf demselben Flur hat.

Doppelbüros wurden bereits vor einiger Zeit mit Spuckschutzwänden ausgestattet, ebenso Bereiche, in denen direkter Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern stattfindet. Wo immer möglich, werden die Doppelbüros inzwischen nur noch einzeln besetzt. Teeküchen und Cafeteria wurden geschlossen. Auf den Fluren ist verpflichtend eine medizinische Maske zu tragen, ebenso in allen Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Alle Beschäftigten sind angehalten, regelmäßig zu lüften. Dies gilt auch für den Wartebereich im Erdgeschoss. Für diesen wurde ein Lüftungsdienst eingeteilt, zudem wurde die Höchstzahl der Wartenden auf drei begrenzt. Wer trotz vorheriger Terminabsprache noch warten muss, kann das auch im eigenen Auto oder im direkten Rathausumfeld draußen tun. Dazu werden an der Info im Foyer sogenannter Pager ausgegeben. Diese erhalten ein Signal, sobald der- oder diejenige tatsächlich an der Reihe ist.

„Besonders im Hinblick auf neue Mutationen des Corona-Virus ist größte Vorsicht
geboten“, betont Bürgermeisterin Gerken. „Wir wollen alles tun, um die Gesundheit
unserer Beschäftigten und der Besucherinnen und Besucher zu schützen.
Gleichzeitig wollen wir den Betrieb der Verwaltung aufrechterhalten, damit für die
Bürgerinnen und Bürger weiterhin alle Dienstleistungen verfügbar sind.“ Dies sei
seit Beginn der Pandemie bislang durchgehend gut gelungen.

Wer einen Besuch im Rathaus derzeit vermeiden will, kann auf zahlreiche digitale
Angebote zurückgreifen: https://www.gemeindeganderkesee.de/online.html.
Hier geht es zur Terminvergabe: https://www.gemeindeganderkesee.de/onlinetermine.
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Informationen zum Betrieb der Gemeindebücherei Ganderkesee (zurzeit kein
Publikumsverkehr) gibt es hier: https://ganderkesee.bibliotheca-open.de/de-de/
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Die regioVHS (zurzeit kein Publikumsverkehr) informiert auf ihrer Homepage unter
https://www.regiovhs.de/.

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