Fr. 18. September 20

Rathaustüren ab 23. September wieder offen

Weiterhin vorab Terminvereinbarung nötig / Einhaltung der Abstandsvorschriften hat oberste Priorität

Da die Infektionszahlen in der Gemeinde Ganderkesee sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau befinden, werden die Rathaustüren am Haupteingang ab Mittwoch, 23. September 2020, während der Öffnungszeiten wieder für die Besucherinnen und Besucher des Rathauses Ganderkesee offen stehen. Sie können ihre Anliegen dann direkt am Informationstresen im Bürgerbüro vortragen und müssen nicht mehr vor den Rathaustüren warten.

Weiterhin festgehalten wird allerdings daran, Angelegenheiten nur nach vorheriger Terminvereinbarung regeln zu können. „Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor einer Infektion mit dem Coronavirus hat oberste Priorität“, stellt Bürgermeisterin Alice Gerken fest. Dazu gehöre insbesondere die Einhaltung der Abstandsvorschriften. Gerade in den Wartebereichen sei es für sie unabdingbar, jederzeit die Einhaltung der nötigen Abstände sicherzustellen. Das könne nur gelingen, wenn die Besucherzahl gesteuert werde.

Sollte die Zahl der Infektionen ansteigen, ist eine erneute Änderung der Zugangsregelung möglich, um die Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung zu bewahren.

Durch die vorherige Vereinbarung von Terminen kann die Zahl der Besucherinnen und Besucher gut über den Tag verteilt werden. So kann ein erhöhter Andrang zu bestimmten Tageszeiten, der lange Wartezeiten für eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern bedeuten würde, vermieden werden. „Durch die Terminvereinbarungen können auch ansonsten publikumsschwache Tageszeiten genutzt werden“, so Alice Gerken. Das habe Vorteile für alle Beteiligten.

Insgesamt sei festzustellen, dass die durchschnittlichen Wartezeiten in Stoßzeiten im Vergleich zur Vor-Coronazeit durch die Terminvereinbarungen deutlich verkürzt werden konnten, auch wenn es bedauerlicherweise gelegentlich doch zu Wartezeiten kommt.

So gilt weiterhin: Ein Besuch im Rathaus ist nur nach vorheriger Vereinbarung eines Termins möglich. Eine Mund- und Nasenbedeckung muss getragen werden. Der Besuch wird dokumentiert. Drei Wochen nach dem Besuch wird die Dokumentation vernichtet.

Das beschriebene Verfahren gilt insbesondere für alle Angelegenheiten, die im Bürgerbüro bearbeitet werden. „Für alle Angelegenheiten, die den Fachdienst Soziale Hilfen betreffen, hat es sich sehr gut eingespielt, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen telefonisch, per E-Mail oder auf dem Postweg erledigen. Daran möchten wir so auch weiter festhalten“, zieht die Bürgermeisterin ein positives Fazit.

Sollte doch das persönliche Gespräch oder ein Beratungstermin nötig sein, so können die Bürgerinnen und Bürger sich hierfür direkt mit Marcel Poppe (Tel. 04222 44-500 oder E-Mail: soziales[ at ]ganderkesee.de) als erstem Ansprechpartner für alle Angelegenheiten im Fachdienst Soziale Hilfen in Verbindung setzen.

Seit Beginn der Coronapandemie waren die Eingangstüren des Rathauses für Spontanbesuche geschlossen. Nach vorheriger Terminvereinbarung wurden die Bürgerinnen und Bürger jeweils einzeln eingelassen. Dieses Verfahren wurde so in allen Gemeinden im Landkreis Oldenburg angewendet.

In der Gemeinde Ganderkesee wurden von Beginn der Pandemie an alle Dienstleistungen, insbesondere auch die Kfz-Zulassung, angeboten. „Ein Lob geht an die Kolleginnen und Kollegen im Bürgerbüro, die in der gesamten Zeit unter großem Zeitdruck arbeiten, um alle Anliegen möglichst gut und schnell abzuschließen“, sagt Alice Gerken und weist darauf hin, dass in dieser Zeit zusätzlich mehrere Personalwechsel und Krankheitsfälle aufgefangen werden mussten.

Ein Dank gehe aber auch an die Bürgerinnen und Bürger, die diese Einschränkungen mit großem Verständnis aufgenommen hätten, obwohl es in Einzelfällen trotz vorheriger Terminvereinbarung zu längeren Wartezeiten gekommen sei. „Nur gemeinsam wird es uns gelingen die Infektionszahlen auch weiterhin auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten“, betont Gerken. Die Vereinbarung von Besuchsterminen im Rathaus sei dafür vorerst weiter unverzichtbar.

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