Di. 12. Mai 20

regioVHS bereitet Wiederaufnahme des Unterrichts vor

Vorbereitung des Saals im Haus Müller für den Unterrichtsbetrieb (Fotos: Gemeinde Ganderkesee/Sven Poppe)

Vorbereitung des Saals im Haus Müller für den Unterrichtsbetrieb (Fotos: Gemeinde Ganderkesee/Sven Poppe)

Neustart am 18. Mai 2020

Vor acht Wochen mussten alle VHS-Kurse unterbrochen werden. Seither findet in der regioVHS kein Unterricht statt. Doch seit dem 11. Mai können Volkshochschulen wieder ihren Betrieb aufnehmen. So jedenfalls sieht es die aktuelle Verordnung des Landes Niedersachsen vor.

„Bereits am Beginn der vergangenen Woche hat unser Team vorbereitende Schritte unternommen“, beschreibt VHS-Leiter Andreas Lembeck die umfangreichen Vorarbeiten. „In einem ersten Verfahren galt es, jene Kurse zu ermitteln, die nicht fortgesetzt werden können. Sei es, weil die erweiterten Hygiene- und Abstandsregeln nicht einzuhalten sind (z.B. Koch- und Sportkurse), der Veranstaltungsort nicht zur Verfügung steht (z.B. Wassergymnastik) oder weil die Kursleiterin oder der Kursleiter zur sogenannten Corona-Risikogruppe gehört und nicht unterrichten möchte.“ Dies betraf rund die Hälfte der am 16. März unterbrochenen Kurse. Die Kurse wurden abgesagt, die Teilnehmenden schriftlich informiert.

In dieser Woche werden die Unterrichtsräume der VHS auf die Corona-Situation vorbereitet. Neue Sitzordnungen wurden aufgebaut, die den erforderlichen Mindestabstand von 1,50 Meter gewährleisten. Kleine Unterrichtsräume sind geschlossen und werden als Möbellager genutzt. Im Alten Rathaus, dem Hauptsitz der regioVHS, stehen statt bisher sechs Unterrichtsräumen nun noch vier für Gruppen von 6 bis 12 Teilnehmenden zur Verfügung.

Ähnlich sieht es am Ammerweg, im Haus Cristina in Rethorn sowie im Haus Müller aus, wo der Saal vorübergehend auch als Seminarraum genutzt wird. Auch die Unterrichtsräume in Hude und Harpstedt werden „umgebaut“, damit sie den neuen Vorgaben entsprechen.

In allen Gebäuden der regioVHS müssen sogenannte Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, die die Teilnehmenden selbst mitbringen. Es ist möglich, die Alltagsmaske nach Unterrichtsbeginn abzunehmen. Doch vor dem Verlassen des Platzes ist sie wieder aufzusetzen, um den Infektionsschutz zu gewährleisten.

In einem ersten Schreiben wurden die Teilnehmenden der fortzusetzenden Kurse bereits informiert. Sie hatten die Möglichkeit, sich kostenfrei vom Kurs abzumelden, wenn sie zur sogenannten Corona-Risikogruppe zählen. Verblieben sind rund 500 Kundinnen und Kunden von rund 1.200 Kursteilnehmenden im März, die in dieser Woche nun einen zweiten Brief mit weiteren Informationen zu ihrem Kurs erhalten, denn ihr Unterricht findet ab der nächsten Woche unter Umständen in einem anderen Gebäude und/oder einem größeren Unterrichtsraum statt.

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