Do. 11. Oktober 18

14/18 Mitten in Europa

Marco Wingert, Bildungsreferent beim Bezirksverband Weser Ems des VdK beim Aufbau der Ausstellung

Die Urkatastrophe des ersten Weltkrieges und ihre Folgen für das 20. und 21. Jahrhundert

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Aus diesem Anlass zeigt die Gemeinde Ganderkesee die Ausstellung „14/18 Mitten in Europa“ im Lichthof des Rathauses. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Am Montag, 15. Oktober 2018, 18 Uhr, wird Bürgermeisterin Alice Gerken die Ausstellung mit einem kleinen Festakt im ersten Obergeschoss des Rathauses offiziell eröffnen. Marco Wingert, Bildungsreferent beim Bezirksverband Weser Ems des VdK wird in die Ausstellung einführen. Anschließend ist ein Gang durch die Ausstellung im Lichthof geplant. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu Ausstellungeröffnung herzlich eingeladen. Anschließend kann die Ausstellung während der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses kostenfrei besichtigt werden.

Zur Ausstellung: Der Erste Weltkrieg gilt als „Urkatastrophe“ des 20. und auch des 21. Jahrhunderts. Der Mord an dem österreichischen Thronfolger Großherzog Franz Ferdinand im Juni 1914 hat wie im Dominoeffekt ein Bündnissystem mit allen dazugehörigen Verpflichtungen in Gang gesetzt und einen bis dahin unvorstellbaren Krieg der Massen mit Millionen von Toten entfesselt.

Die Ausstellung ist bis zum 2. November im Rathaus zu sehen und versucht, den politischen Weg in den Krieg, die wesentlichen militärischen Ereignisse, das Schicksal der Soldaten und der Bevölkerung darzustellen. Dabei wird versucht, eine gesamteuropäische Sicht einschließlich der Ereignisse im Nahen Osten zu bekommen. Bis heute sind die Folgen des vier Jahre andauernden Krieges spürbar: Konflikte im Nahen Osten, der Türkei, aber auch auf dem Balkan und in der Ukraine, sind ohne den Einblick in die Zusammenhänge und die Ergebnisse des 1. Weltkrieges nicht zur verstehen.

Zum Ausstellungsgeber: Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

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