Do. 11. Oktober 18

Dem Müll in der Landschaft eine Abfuhr erteilt

Aktion „Saubere Landschaft“: Anerkennungsurkunden übergeben

Ein Bettgestell, Reifen, ein Sack mit Friseurartikeln, ein Schwangerschaftstest aber auch volle Öl- und Reinigungsmittelkanister wurden von gedanken- und bedenkenlosen Zeitgenossen in der Landschaft entsorgt. Schon seit vielen Jahren nehmen die teilnehmenden Gruppen ein solches Verhalten nicht hin, sondern engagieren sich im Rahmen der Aktion Saubere Landschaft.

„Sie haben dem Müll in der Landschaft eine Abfuhr erteilt.“, so Bürgermeisterin Alice Gerken, die den beteiligten Gruppen im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus für den ehrenamtlichen Einsatz im Frühjahr dankte. Die Vereinsvorsitzenden hätten einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich jährlich im Frühjahr mehr als 500 Ehrenamtliche aus 19 Vereinen und Institutionen auf den Weg ma-hen und die Landschaft in ihren Bauerschaften vom Unrat befreien. „Vielen Dank, dass Sie nicht müde werden, Ihre Mitglieder zum Mitmachen zu motivieren“, so die Bürgermeisterin. „Vielen Dank auch an die Mitglieder, die jedes Jahr wieder mit großem Engagement dabei sind.“

Bürgermeisterin Alice Gerken stellte besonders die Pfadfindergruppe „die MoorFüXe und die THW-Jugend Hude-Bookholzberg heraus, die mit zahlreichen Jugendlichen an der Aufräumaktion teilnahmen. Aber auch in den anderen Gruppen seien Kinder und Jugendliche eingebunden worden, das freue sie besonders.
Außerhalb der Aktion „Saubere Landschaft“ gebe es ebenfalls viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich für ihre Umgebung verantwortlich fühlen und regelmäßig in ihren Straßen aufräumen und den Müll entsorgen, so die Bürgermeisterin. Auch diesen gebühre großer Dank.

Verbunden war der Dank mit der Übergabe von Urkunden und der Überweisung einer Prämie. Der Landkreis stellt für alle Gruppen einen Geldbetrag als zusätzlichen Anreiz bereit. In diesem Jahr wurden Prämien in Höhe von 2.000 Euro ausgeschüttet. Seit sieben Jahren belohnt auch die Gemeinde Ganderkesee die teilnehmenden Gruppen aus der Gemeinde mit einem weiteren Geldbetrag in gleicher Höhe.

 

 

Nach oben