Di. 13. März 18

Zum Frühlingsbeginn zur Gartenschere greifen

Nicht zurückgeschnittene Pflanzen können Verkehrssicherheit gefährden

Zum Frühlingsbeginn sollten Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigte prüfen, ob die Pflanzen auf ihren Grundstücken zurückgeschnitten werden müssen. Dies gilt insbesondere im Bereich von Straßenkreuzungen und -einmündungen.

Immer wieder informieren Bürgerinnen und Bürger die Gemeindeverwaltung über Behinderungen im Straßenraum. Häufig behindern Äste von Bäumen oder Sträuchern und anderen Anpflanzungen den fließenden Verkehr. Betroffen sind auch Fußgänger, weil Äste in öffentliche Straßen – einschließlich Geh- und Radwege – hineinragen.

Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Durch überhängende Zweige und Äste werden Kinder zum Ausweichen auf die Straße gezwungen und es entsteht eine erhöhte Unfallgefahr.

Verkehrszeichen und Straßenschilder müssen gut sichtbar sein. Daher sollten Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigte diese regelmäßig freischneiden, sofern der Bewuchs von ihren Grundstücken ausgeht. Auch Straßenlaternen müssen hiervon befreit werden, damit sie die Verkehrsflächen optimal ausleuchten können.

In diesem Zusammenhang weist die Gemeindeverwaltung außerdem darauf hin, dass dem Grundstückeigentümer eine Mitschuld an einem Verkehrsunfall und eine entsprechende Schadensersatzpflicht wegen Sichtbehinderung durch Bewuchs zugesprochen werden kann.

Sollte behindernder Bewuchs, der von gemeindeeigenen Flächen ausgeht, übersehen worden sein, nehmen die Mitarbeiter vom KommunalService NordWest unter Tel. 04222 9465-0 gerne entsprechende Meldungen entgegen.

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