Mo. 23. März 20

Arbeiten im „Malerviertel“ beginnen in Kürze

Die Straßensanierungen im sogenannten „Malerviertel“ im Ort Ganderkesee beginnen voraussichtlich am kommenden Montag, 30. März. Von den Bauarbeiten betroffen sind die Dürer-, Rubens- und Rembrandtstraße sowie die Straße „Am Schießstand“ und ein Teil des Nordweges. Auf einer Gesamtlänge von 840 Metern werden die Straßen und Gehwege von Grund auf saniert.

Die Erneuerung der Straßen ist notwendig, da sie nach über 50 Jahren Gebrauch in einem schlechten Zustand sind und eine Erhaltung der vorhandenen Bausubstanz technisch und wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll möglich ist. Die Straßen sind – mit Ausnahme des Nordweges – Bestandteil des beschlossenen Maßnahmenprogramms für den Straßenbau (DS 2017/421 und 2017/421 1. Ergänzung).

Die Straßen „Am Schießstand“ und die Dürerstraße (Nord-Süd) sollen einen 2,50 Meter breiten Gehweg auf der Ostseite erhalten, durch den die Kinder zukünftig auf dem Schulweg deutlich mehr Platz haben werden. „Am Schießstand“, Dürerstraße und Nordweg (bis Richtweg) werden weiterhin als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Der Anschlusspunkt am Habbrügger Weg bleibt unverändert, sodass die Erneuerung nördlich der Einmündung der Straße beginnt.

Die Straße „Am Schießstand“ / Dürerstraße (Nord-Süd) wird von Schulbussen be-fahren und benötigt daher eine breitere Fahrbahn, damit sich Busse begegnen können. Die Kinder, die aus Richtung Grüppenbührener Straße kommen, queren täglich die Fahrbahn der Straße „Am Schießstand“. Hier sind mehrere breite Querungen geplant, an denen die Fahrbahn auf 3,50 Meter eingeengt wird, sodass hier die Geschwindigkeit der Autos stark reduziert wird. Der gesamte Abschnitt vor der Schule und der Turnhalle erhält durch diese Einengungen somit eine deutliche Beruhigung des Verkehrs. Insgesamt wird dieser Teil der Straße künftig als „Platz vor der Schule“ gut von den Verkehrsteilnehmern wahrzunehmen sein.

Die Rubens- und Rembrandtstraße werden im Zuge der Baumaßnahme umgestaltet und als verkehrsberuhigter Bereich in Anlehnung an die Käthe-Kollwitz-Straße entsprechend beschildert. Der notwendige Grunderwerb konnte im Vorfeld der Baumaßnahme abgeschlossen werden.

Der erste Bauabschnitt („Am Schießstand“ + Dürerstraße Nord-Süd) wird voraussichtlich im Oktober 2020 fertig gestellt sein, im Anschluss daran folgen die restliche Straßen. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Ende November 2020 beendet sein.

Der Schulbus wird für die Dauer der Baumaßnahme an den Straßen „Am Schießstand“ und Dürerstraße (Nord-Süd) nicht bis zur Schule fahren, sondern stattdessen am Habbrügger Weg halten. Die Kinder können hier sicher ein- und aussteigen und dann über den Sportplatz (Stadion) sicher zur Schule gelangen. Das Schulumfeld wird in der Regel auch per Pkw erreichbar sein. Eltern sollten sich aber auf Verzögerungen einstellen und möglichst auf den Habbrügger Weg oder die Jahnstraße ausweichen. Generell sollten Eltern prüfen, ob es sinnvolle Alternativen zum Auto gibt, um die Verkehrsbelastungen während der Stoßzeiten zu verringern.

In den Anliegerstraßen im Umfeld der Baumaßnahme wird es teilweise temporäre Einschränkungen oder Regelungen für den Verkehr geben, die dann über die Presse bekanntgegeben werden. Das Verkehrskonzept wurde vorab mit dem Transportunternehmen und der Schulleitung abgestimmt. Die Anliegergrundstücke sind in der Regel immer erreichbar. Kurzzeitige unvermeidbare Beeinträchtigungen, in denen die Grundstücke nicht mit dem eigenen Pkw angefahren werden können, werden auf ein Minimum begrenzt.

Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können jederzeit die Baustelle passieren, sodass die Erreichbarkeit im Notfall gegeben ist. Die Müllabfuhr wird über die Baufirma geregelt, wenn der Entsorgungsdienst nicht in die Straße fahren können sollte. In diesem Falle erhalten die betroffenen Anlieger rechtzeitig Informationen, wann die Tonnen und Säcke herauszustellen sind, die dann von der Baufirma zu entsprechenden Sammelstellen gebracht werden. Für Fußgänger bleibt der Abschnitt immer passierbar, Radfahrer müssen ggf. absteigen.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass sich gerade in der Anfangszeit der Bauablauf und die baubedingten Verkehrsregelungen erst einmal einspielen müssen. Die Gemeinde bittet dies zu entschuldigen und versichert, dass die Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme so gering wie möglich gehalten werden.

Die jetzt vergebenen Straßen- und Kanalbauarbeiten haben ein Volumen von rd. 1.550.000 Euro. Die Kosten liegen im Rahmen der Haushaltsansätze. Es werden keine Beiträge von den Anliegern erhoben.

Hier finden Sie eine Übersicht über die geplanten Baumaßnahmen.


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