Gemeinsam mit dem Landkreis Oldenburg und den übrigen kreisangehörigen Gemeinden hat die Gemeinde Ganderkesee Ende 2014 eine Umfrage durchgeführt, um die Versorgung und den Bedarf an schnellerem Internet vor Ort zu ermitteln. Die Umfrage wurde vom Breitbandkompetenzzentrum Niedersachsen ausgewertet und ist in die vom Landkreis Oldenburg beauftragte Breitbandstrukturanalyse eingeflossen. Daran schloss sich ein Markterkundungsverfahren an, mit dem die derzeitige Versorgung und der in den kommenden drei Jahren beabsichtigte Ausbau der verschiedenen Provider erfragt wurde.

Auf dieser Grundlage wurden die Gebiete ermittelt, die für einen geförderten Breitbandausbau in Betracht kommen. Sodann wurde ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt, mit dem eruiert wurde, zu welchem Preis (Wirtschaftlichkeitslücke) welcher Provider in diesen Gebieten den Anschluss ans schnelle Netz sicherstellen kann.

Im Herbst 2016 wurden schließlich Fördermittel bei Bund und Land beantragt. Mit einer Entscheidung über den Antrag wird in diesem Frühjahr gerechnet.

 

Über die verfügbaren Datengeschwindigkeiten und den geplanten Ausbau der einzelnen Netzbetreiber können Sie sich auf den folgenden Internetseiten informieren: EWE, Telekom, Kabel Deutschland.

Ihre aktuelle Internetgeschwindigkeit können Sie hier testen.

Bisherige Maßnahmen zur Verbesserung der Internetanbindung

Ende 2008 wurde im Rahmen einer landkreisweiten Umfrage der konkrete Breitbandausbaubedarf innerhalb des Gemeindegebietes erhoben. Die Auswertung wurde vom Breitbandkompetenzzentrum Niedersachsen vorgenommen (Übersichtskarte). Demnach wurden folgende Bereiche als vorrangig eingestuft:
1.    Schierbrok (hohe Bevölkerungsdichte, Gewerbebetriebe)
2.    Grüppenbühren (vorhandene Betriebe, geplantes Gewerbegebiet)
3.    Bergedorf/Steinkimmen
4.    Immer/Bürstel
5.    Hengsterholz, Havekost, Schlutter, Hoyerswege, Holzkamp 
Für die Erschließung dieser Gebiete mit Breitband wurden Mittel aus dem Konjunkturprogramm beantragt. Bei der anschließenden öffentlichen Ausschreibung ist die EWE Tel zum Zuge gekommen.

Die Bereiche, in denen der Ausbau im Rahmen des Konjunkturpakets II gefördert werden konnte, sind in der Übersichtskarte grün und gelb dargestellt. Alle Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen. 
Eine Übersicht über das Vorgehen, die Realisierungszeiten sowie der eingesetzten Technik bietet Ihnen die Präsentation der EWE Tel.

In der Karte blau markiert sind die Gebiete, in denen zwar Bedarf gemeldet wurde, die aber nicht gefördert werden können, da ein Internetanbieter gegenüber dem Land erklärt hat, hier ohne Zuschüsse ein schnelles Netz sicherstellen zu können. Dies trifft leider nicht flächendeckend zu. Daher hatten Gemeinde und Landkreis mit der EWE vereinbart, dass das Unternehmen die Gebiete ohne Förderung erschließen würde, sofern 50 Prozent der Haushalte ihr verbindliches Interesse bekundeten. Die Quote wurde nicht erreicht, der signalisierte Bedarf fiel äußerst gering aus.

Da die dem Landkreis Oldenburg aus dem Konjunkturprogramm zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichten, um auch den Breitbandausbau in den Bauerschaften Bürstel und Immer zu fördern, wurden hierfür Gelder aus dem GAK-Programm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) erfolgreich beantragt. Bei der Ausschreibung setzte sich erneut die EWE mit ihrem Angebot durch. Der Ausbau ist hier inzwischen komplett abgeschlossen.

 

Als nächstes wurden die Gewerbegebiete Westtangente/Industriepark, Bookhorn und Urneburg sowie Buschhagen an die Datenautobahn angebunden (Karte der Ausbaubereiche). Die Gemeinde hat hiermit Mitte August 2013 die EWE TEL beauftragt, deren Angebot beim Interessenbekundungsverfahren im Herbst 2013 überzeugte. Für den geplanten Ausbau hat die Gemeinde anteilig Mittel aus der EFRE-Förderung (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) erhalten. Weitere Informationen hierzu: Pressemeldung zum Breitbandausbau (August 2013). Der Ausbau wurde im Juli 2014 abgeschlossen.

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