Anliegen A-Z: Entwässerungsgenehmigungen

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Beschreibung

Anschluss eines Grundstücks an die zentrale Abwasseranlage der Gemeinde Ganderkesee

(Sie können das Antragsformular herunterladen / ausdrucken. Mit der Unterschrift versehen schicken Sie es dann bitte an die Gemeindeverwaltung).

Erläuterungen:

Maßgebliche Rechtsgrundlage für den Anschluss eines Grundstücks an die zentrale Abwasseranlage ist die Satzung über die Beseitigung und den Anschluss an die öffentliche Beseitigungsanlage der Gemeinde Ganderkesee (Abwasserbeseitigungssatzung) in der jeweils geltenden Fassung. Danach bedarf der Anschluss eines Grundstücks an die öffentliche Abwasseranlage der Genehmigung durch die Gemeinde (§6 Abs. 7 Abwasserbeseitigungssatzung). Die Entwässerungsanlage auf dem anzuschließenden Grundstück ist vom Grundstückseigentümer nach den jeweils geltenden Regeln der Technik, insbesondere gemäß DIN 1986 und nach den Bestimmungen der Abwasserbeseitigungssatzung, auf eigene Kosten zu errichten und zu betreiben.

Die Grundstücksentwässerungsanlage darf erst nach ihrer Abnahme durch die Gemeinde in Betrieb genommen werden. Bis zur Abnahme dürfen Rohrgräben nicht verfüllt werden (§10 Abs. 1 und 3 Abwasserbeseitigungssatzung). Wer dennoch die Grundstücksentwässerungsanlage oder auch Teile hiervon vor der Abnahme in Betrieb nimmt oder Rohrgräben vor der Abnahme verfüllt, handelt ordnungswidrig (vgl. §23 Abs. 1 Ziff. 6. Abwasserbeseitigungssatzung).


Bitte vereinbaren Sie unverzüglich nach Fertigstellung der Grundstücksentwässerungsanlage, also noch bevor die Rohrgräben verfüllt sind, mit der Gemeindeverwaltung (Tiefbauabteilung) einen Termin für die Abnahme der Grundstücksentwässerungsanlage.


Bitte beachten Sie, dass die Ihnen erteilte Entwässerungsgenehmigung erlischt, wenn innerhalb von 2 Jahren nach ihrer Erteilung mit der Herstellung oder Änderung der Grundstücksentwässerungsanlage nicht begonnen oder wenn die Ausführung 2 Jahre unterbrochen worden ist (vgl. § 6 Abs. 8 Abwasserbeseitigungssatzung).


Bitte beachten Sie, dass die Grundstücksentwässerungsanlage auch nach Inbetriebnahme zugänglich sein muss. Dies betrifft insbesondere die Vorbehandlungsanlagen, Revisionsschächte, Rückstauverschlüsse sowie Abwasserbehandlungsanlagen. Dies bedeutet, dass die Revisionsschächte weder überpflastert noch anderweitig z.B. mit Erde oder Sand überdeckt werden dürfen.

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Ansprechpartner(innen)

Herr  Kahl

Telefon: 04222 44-642
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Frau  Vosgerau

Telefon: 04222 44-633
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