Anliegen A-Z: Wohngeld beantragen

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Beschreibung

Um Wohngeld (Mietzuschuss oder Lastenzuschuss) zu erhalten, ist eine Antragstellung bei der  örtlichen Wohngeldstelle erforderlich.

Mietzuschuss kann gewährt werden für:

  • Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers
  • mietähnlich Nutzungsberechtigte, insbesondere Inhaber eines mietähnlichen Dauerwohnrechts
  • Eigentümer eines Mehrfamilienhauses (3 oder mehr Wohnungen), eines Geschäftshauses oder Gewerbebetriebes, wenn sie in diesem Hause wohnen
  • Bewohner eines Heimes im Sinne des Heimgesetzes, soweit sie nicht nur vorübergehend aufgenommen sind

Lastenzuschuss kann gewährt werden für:

  • Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung
  • Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts und für
  • Erbbauberechtigte und diejenigen, die Anspruch auf Übereignung des Gebäudes oder der Wohnung bzw. auf Übertragung oder Einräumung des Erbbaurechts haben
  1. Der Antrag ist von der wohngeldberechtigten Person (Mieter oder Eigentümer des selbst genutzten Wohnraums) zu stellen.
    - Erfüllen mehrere Haushaltsmitglieder diese Voraussetzung, wird vermutet, dass die antragstellende Person von den anderen Haushaltsmitgliedern als wohngeldberechtigte Person bestimmt ist.
    - Der Antrag kann auch von dem Haushaltsmitglied gestellt werden, das vom Wohngeld ausgeschlossen ist, wenn es wohngeldberechtigt ist.
  2. Antragsformulare sind bei der örtlichen Wohngeldstelle erhältlich.
  3. Wichtig ist der Termin der Antragstellung. Wohngeld wird in der Regel erst vom Beginn des Monats an geleistet, in dem der Antrag bei der Wohngeldbehörde eingegangen ist. Für zurückliegende Zeiträume gibt es grundsätzlich kein Wohngeld.
  4. Bewilligung grundsätzlich für 12 Monate.
  5. Nach Ablauf des Bewilligungszeitraums muss bei weiterem Anspruchswunsch ein Weiterleistungsantrag gestellt werden.


Ändern sich im Bewilligungszeitraum folgende Voraussetzungen, ist dies unverzüglich der zuständigen Wohngeldstelle zu melden:

  • Die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder hat sich verringert.
  • Die monatliche Miete / Belastung hat sich um mehr als 15% gegenüber der im Bewilligungsbescheid genannten Miete oder Belastung verringert.
  • Die Summe aus den monatlichen Einkünften und den monatlichen Einnahmen aller zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder hat sich um mehr als 15% gegenüber dem im Bewilligungsbescheid genannten Betrag erhöht. Dies gilt auch, wenn sich der Betrag um mehr als 15% erhöht, weil sich die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder erhöht hat.


Sollte man auf Wohngeld verzichten wollen, ist dies unverzüglich der zuständigen Wohngeldstelle schriftlich mizuteilen.

Weiterführende Informationen:

Hinweise vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung:
http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/SW/wohngeld-und-mietenstufen.html

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Gebühren

entfällt

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Rechtsgrundlagen (Ortsrecht)

  • § 22 Wohngeldgesetz

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Zuständige Organisationseinheit(en)

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Ansprechpartnerin

Frau  Doig

Telefon: 04222 44-523
E-Mail:
zum Kontaktformular

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