Informationen im Zusammenhang mit dem "Coronavirus" (SARS-CoV-2)

Auf dieser Seite finden Sie die Informationen der Gemeinde Ganderkesee im Zusammenhang mit den Entwicklungen zum sog. Coronavirus (SARS-CoV-2). Die Seite wird laufend aktualisiert.


Pressemitteilung des Landkreises Oldenburg vom 09.04.2021

Regelungen in einer Hochinzidenzkommune

Landkreis Oldenburg, 09. April 2021 - Seit dem 01. April 2021 ist der Landkreis Oldenburg eine sogenannte Hochinzidenzkommune. Diese Bezeichnung entstammt der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung. Die Coronavorgaben vom Land sehen vor, dass bei einer kreisweiten Überschreitung der 100er Inzidenz an mindestens 3 Tagen und diese Überschreitung nach Einschätzung der örtlich zuständigen Behörden von Dauer ist, die in der Öffentlichkeit immer wieder genannte „Notbremse“ in Kraft zu setzen ist. Diese Notbremse zieht bestimmte Regelungen nach sich, die automatisch Anwendung finden.

Und diese Regelungen und Automatismen sorgen in einigen gesellschaftlichen Bereichen für offene Fragen, da nicht klar benannt wurde, was nun zählt oder nicht. „Die Neuerungen haben wir in der vergangenen Woche nicht gut kommuniziert. Dieses Defizit möchten wir beheben und zur Aufklärung beitragen“, sagt Landrat Carsten Harings, der darauf hinweist, dass die Regelungen für den gesamten Landkreis Oldenburg gelten und unabhängig sind von kommunalen Inzidenzen.

Die zwingenden Regelungen:

Kontaktbeschränkungen:
Im Privatbereich (Wohnung/Haus/Grundstück) und für draußen in der Öffentlichkeit gilt: Jede Person darf sich dort nur allein oder mit Personen, die dem eigenen Haushalt angehören, aufhalten. Es darf höchstens eine weitere Person aus einem anderen Haushalt dazukommen. Jeweils zugehörige Kinder bis einschließlich sechs Jahren dürfen dabei sein. Entsprechendes gilt für sportliche Betätigungen.

Kindertageseinrichtungen:Für Schließungen gilt:Kindertagesstätten müssen im gesamten Landkreis geschlossen werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen mindestens 100 beträgt und diese Überschreitung nach Einschätzung der örtlich zuständigen Behörden von Dauer ist. Der Landkreis ist dann verpflichtet, per Allgemeinverfügung den Betrieb der Kindertageseinrichtungen ab dem übernächsten Werktag zu untersagen. Für Öffnungen gilt:
Kindertagesstätten werden im gesamten Landkreis wieder geöffnet, wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt und diese Unterschreitung nach Einschätzung der örtlich zuständigen Behörden von Dauer ist.

Der Landkreis ist dann verpflichtet, per Allgemeinverfügung zu erklären, ab wann die Kindertageseinrichtungen wieder geöffnet sind. Es ist wichtig zu beachten:
Es gibt weder in Hinblick auf die Schließung noch in Hinblick auf die Öffnung von Kindertagesstätten einen Automatismus, der alleine von den Inzidenzwerten abhängig ist. Das Öffnungsdatum wird in einer erneut vom Landkreis zu erlassenden Allgemeinverfügung festgelegt.

Die Corona-Verordnung sieht keine Möglichkeit vor, eine Schließung oder Öffnung nur für einzelne Gemeinden des Landkreises zu verfügen. Bei Überschreiten des Inzidenzwertes kommt nur die Anordnung der Schließung für alle Kindertagesstätten im gesamten Kreisgebiet in Betracht.

In der jetzigen Phase der Notbetreuung dürfen nur wenige Kinder in kleinen Gruppen betreut werden, in einer Krippengruppe in der Regel maximal 8 Kinder, in einer Kindergartengruppe in der Regel maximal 13 Kinder und in einer Hortgruppe in der Regel maximal 10 Kinder. Diese Plätze sind Kindern vorbehalten, für die aus wichtigen Gründen eine Notbetreuung erforderlich ist.

Jede Kindertagesstätte und/oder jeder Kindertagesstättenträger prüft verantwortungsvoll, an welche Kinder die Plätze vergeben werden. Dabei orientieren sich alle an der Corona-Verordnung und einer im Landkreis Oldenburg gemeinsam erarbeiteten Orientierungshilfe.

Schulen:
Der Schulbesuch ist an allen Schulen, auch der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) in Oldenburg, grundsätzlich untersagt. Es gilt das Szenario C (Homeschooling) Nach den Osterferien (ab 12.04.2021) findet in Abschlussklassen, in den Grundschulen und der Förderschule im Schwerpunkt geistige Entwicklung in Hude Unterricht in geteilten Lerngruppen statt. In allen anderen Schulen findet kein Präsenzunterricht statt.

Sehenswürdigkeiten:
Museen, Galerien und Gedenkstätten bleiben geschlossen.

Einkauf:
click-and-meet-Angebote (Terminshopping) können nicht mehr stattfinden. Vorbestellung und Abholung ist indes möglich (click and collect).

Darüber hinaus gelten im Landkreis Oldenburg folgende Sonderregelungen:

Autofahren:
Jede Person, ausgenommen die Fahrerin/der Fahrer, hat in beruflich oder privat genutzten Fahrzeugen eine medizinische Maske zu tragen, wenn haushaltsfremde Personen mitfahren.

Ausgangssperre:
In den Gemeinden Großenkneten, Wardenburg und in der Stadt Wildeshausen gibt es eine nächtliche Ausgangssperre. Das bedeutet, es ist verboten, zwischen 21:00 Uhr abends und 5:00 Uhr am nächsten Morgen den privaten Wohnbereich zu verlassen. Dies ist nur aus sehr wichtigen Gründen erlaubt, zum Beispiel, um zur Arbeit zu fahren, um Angehörige zu pflegen oder für dringende medizinische Behandlungen. Es ist auch verboten, in dieser Zeit einzukaufen - selbst wenn der Supermarkt länger als 21:00 Uhr geöffnet hat.

Quarantäne:
Wenn ein Antigen-Schnelltest positiv ausfällt, muss sich die betroffene Person selbstständig und sofort in häusliche Quarantäne begeben und umgehend einen PCR-Test machen. Die Quarantäne gilt 14 Tage. Falls der PCR-Test negativ ausfällt, ist das Ergebnis dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Die Quarantäne kann anschließend vom Gesundheitsamt aufgehoben werden.

Einen Automatismus für die Beendigung der Notbremse gibt es in der Verordnung nicht. Hierzu heißt es in dem Regelwerk, dass wenn die Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter den Wert 100 sinkt und diese Unterschreitung nach Einschätzung der örtlich zuständigen Behörden von Dauer sein wird, so erklärt der Landkreis durch eine Allgemeinverfügung, ab welchem Zeitpunkt man nicht länger Hochinzidenzkommune ist.

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-> Allgemeine Fragen von Unternehmen oder zu Corona-Regelungen: Bürgertelefon Allgemein 04431 / 85-101 (Mo-Do 8.30 bis 16 Uhr und Fr 8.30 bis 12.30 Uhr)


Corona-Situation in der französischen Partnerkommune Château-du-Loir (Artikel vom 12. April 2021)

Zum Artikel geht es hier.


Corona-Situation in der polnischen Partnerstadt Pułtusk (Artikel vom 15. April 2021)

Zum Artikel geht es hier.


Landkreis schafft Testmöglichkeiten

Ab kommenden Montag (22.03.2021)  können Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Oldenburg die neue Bürgertestung auf das Coronavirus SARS CoV-2 auch in temporären Teststationen durchführen zu lassen. Der wöchentlich jedem Bürger zustehende Test ist kostenlos zu festen Zeiten an bestimmten Tagen in den Kommunen möglich, zunächst noch ohne Terminvergabe. Vermutlich ab Mitte kommender Woche wird aber eine Software zur Terminvergabe zum Einsatz kommen. Darüber wird dann gesondert informiert. Lediglich in Ganderkesee wird es auch weiterhin ohne Terminvergabe laufen.

„Wir schaffen mit den Stationen bewusst ein dezentrales Angebot. Reine Testzentren sind in Großstädten möglich und vermitteln den Eindruck, dass ich da immer hingehen kann. Unser Angebot im Flächenlandkreis ist an Zeiten und Orte geknüpft, darum sprechen wir lieber von temporären Teststationen“, erklärt Landrat Carsten Harings und fährt fort: „Der Zugang soll für die Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich sein. Betrieben werden die Stationen von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz, denen Landrat Harings sehr für ihr Engagement dankt.

Die Bürgertestung ist eine von drei Säulen der neuen bundesweiten Teststrategie. Die Durchführung obliegt den Kreisen und kreisfreien Städten. Die zwei weiteren Säulen sind Testungen in Schulen und Kindertagesstätten. Für die Testungen in Schulen zeichnet das Kultusministerium verantwortlich und in den Kitas die jeweiligen Gemeinden, Samtgemeinden oder Kreisstädte. Neben der Testung in einer Station im Landkreis, stehen in Niedersachsen 1.077 Arztpraxen für die kostenlosen Tests für Jedermann bereit. Die Liste ist über die Internetseite „Arztauskunft Niedersachsen“ abrufbar. Da nicht alle Ärzte ihre Zustimmung für die Aufnahme auf die Liste gegeben haben, ist es ratsam zunächst auch den Hausarzt nach einer Testmöglichkeit zu fragen.

Die Testangebote sind auch auf der Homepage des Landkreises Oldenburg unter www.oldenburg-kreis.de im Bereich „Corona“ zu finden.

Die Kreisverwaltung wird nun in den kommenden Tagen und Wochen weiter genau beobachten ob und wo sich eventuelle Versorgungslücken im Testangebot für die Bevölkerung im Landkreis Oldenburg aufzeigen und diese dann schnell schließen. Ziel bleibt ein flächenhaftes ausgewogenes Testangebot, das den Bedarfen im gesamten Landkreis gerecht wird.

(Pressemitteilung des Landkreises Oldenburg vom 19.03.2021)


Information zu den Teststationen

Die Teststation auf dem Festplatz in Ganderkesee (Raiffeisenstraße) ist ab sofort immer montags von 15 bis 18 Uhr, donnerstags und sonnabends von 8 bis 11 Uhr sowie freitags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Betrieben wird sie von Haupt- und Ehrenamtlichen des DRK. Weitere Informationen zu den Teststationen im Landkreis Oldenburg und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.

Fotos/Grafiken: DRK Ganderkesee



Impf-Hotline gestartet

Bürgerinnen und Bürger im Land Niedersachsen haben die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Covid-19-Impfung mit einem Anruf unter der Rufnummer 0800 9988665 zu klären. Über die Hotline können auch Impf-Termine vereinbart werden. Sie ist montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.


Schul- und Kitabetrieb im Lockdown

Schulen
Informationen zum Schulbetrieb finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums. Für weitere Fragen wenden sich Erziehungsberechtigte bitte telefonisch oder per E-Mail an die jeweilige Schule.

Kindertagesstätten

Aktuelle Elterninformationen des Landkreis Oldenburg und der kreisangehörigen Kommunen finden Sie hier, auch hier finden Sie die Checkliste und die Arbeitgeberbescheinigung.

Elterninformationen ab dem 08.03.2021 zum eingeschränkten Betrieb der Kindertageseinrichtungen finden Sie hier.

Informationen zur Notbetreuung in Kindertagesstätten finden Sie hier, weitere Informationen für Erziehungsberechtigte finden Sie hier.

Für Fragen und Informationen zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen in kommunaler Trägerschaft wenden Sie sich bitte per Mail an corona-notbetreuung[ at ]ganderkesee.de oder melden Sie sich telefonisch unter 04222 44-888 (während der Öffnungszeiten des Rathauses).


Hinweise zu Entschädigungen für Verdienstausfall bei Einrichtungsschließung finden Sie auf der Homepage es Landes Niedersachsen.


Zusammen gegen Corona - Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Fragen, Antworten und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können, gibt es hier.


Hotlines und Internetseite der Landesregierung

Die Niedersächsische Landesregierung stellt für Fragen der Bürgerinnen und Bürger eine zentrale Hotline zur Verfügung. Die Hotline ist unter der folgenden Telefonnummer erreichbar: 0511 120 6000.

Diese vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport für die Landesregierung geschaltete neue Hotline soll allgemeine, direkt verfügbare Informationen zum Coronavirus und seinen Folgen unmittelbar geben, ansonsten aber der Vermittlung zu anderen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus verschieden Bereichen der Landesregierung dienen.

Die Landesregierung hat zudem eine zentrale Internetseite mit umfassenden Informationen und zahlreichen FAQs (meistgestellten Fragen) eingerichtet. Abzurufen ist sie unter: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Hier geht es zur aktuellen Inzidenz-Ampel für Niedersachsen.

Darüber hinaus sind themenspezifische Hotlines zu den Folgen des Coronavirus geschaltet, die Sie wie folgt erreichen:

Gesundheit: 0511 4505 555 (Mo.–Fr., 9–18 Uhr)
Land- und Ernährungswirtschaft: 0511 120 2000 (Mo.–Fr., 9–17 Uhr)
Wirtschaft und Arbeit: 0511 120 5757 (Mo.–Fr., 8–20 Uhr)


Corona-Verordnung kompakt (Stand: 19. März 2021)



Allgemeine Informationen / Telefonnummern

Für die Anordnung von konkreten Maßnahmen ist der Landkreis Oldenburg zuständig. Auf dessen Homepage finden Sie eine Zusammenstellung von Informationen sowie eine Übersicht über die wichtigsten Telefonnummern: Zur Seite des Landkreises Oldenburg

Vorschriften der Landesregierung
Die Landesregierung hat verschiedene Regelungen zur Bewältigung der Pandemie getroffen. Diese finden Sie auf der Homepage des Landes Niedersachsen.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
zu diesen Regelungen gibt das Land Niedersachsen auf seiner Seite.

Informationen zum Dienstbetrieb im Rathaus finden Sie auf dieser Seite.


Förderprogramme und Unterstützung für Unternehmen

Diverse finanzielle Hilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen werden aktuell angeboten bzw. auf den Weg gebracht. Die Unterstützungen reichen von Kurzarbeitergeld über Kredite und Zuschüsse bis hin zu Steuererleichterungen. Eine Übersicht, wo Sie weitergehende Infos hierzu abrufen können, finden Sie im Bereich Wirtschaftsförderung.


Angebote der von der Schließung betroffenen Betriebe (Gastronomie und Dienstleister)

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen einige Dienstleister und vor allem die Gastronomie ihre Türen erneut geschlossen halten.

Zu ihnen kann aber vielfach telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufgenommen werden. Viele von ihnen bieten Lieferdienste und/oder kontaktlose Abholmöglichkeiten an. Auch können häufig Gutscheine erworben werden, die eingelöst werden können, sobald die hiesigen Betriebe wieder öffnen dürfen.

Serviceangebote und Bestellmöglichkeiten von geschlossenen Unternehmen finden Sie u.a. auf dieser Karte. Einträge können per E-Mail an die Adresse wfg[ at ]ganderkesee.de erfolgen. Veröffentlicht werden sollen der Name des Unternehmens mit seinem Standort, der Link zu seiner Homepage bzw. seinem Webshop sowie die konkreten Angebote.


Telefonische Hilfe für Familien in Zeiten von Corona

Die Psychologischen Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Delmenhorst und Wildeshausen stehen vor allem auch in Zeiten der Corona-Krise für Ratsuchende aus Delmenhorst und dem Landkreis Oldenburg zur Verfügung. Denn Probleme in Familien machen keine Pause. Die Beratungsstellen bieten im Rahmen ihrer telefonischen Sprechzeiten eine Möglichkeit sich zu entlasten und einfach mit jemandem zu reden.

Unter den Rufnummern 04221 14141 (Delmenhorst) oder 04431 92047 (Wildeshausen) sind die Psychologischen Beratungsstellen während der Corona-Krise montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 15 Uhr zu erreichen.

Zu weiteren telefonischen Hilfen geht es hier.


Weitere Infoquellen

Informationen zur Risikobewertung, Ausbreitung etc. beim Robert-Koch-Institut: Link

Informationen, Verhaltenshinweise und Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Link

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