Der Stühe
Hasen-Ahlers-Denkmal
Hasen-Ahlers-Denkmal
Gemütlicher Rastplatz am Hasen-Ahlers-Denkmal
Der Stühe

Seine Bekanntheit verdankt das Waldgebiet einem Wilddieb namens Hasen-Ahlers. Über diesen wird berichtet, er habe nach einer unglücklichen Liebe das Elternhaus verlassen und als Aussteiger im Stüher Wald einen Schafkoben bewohnt. Ernährt habe er sich von der Jagd und dem Verkauf von Feuerholz. Da Hasen-Ahlers für die Polizei als Wilddieb galt, wurde er immer wieder verhaftet und musste einsitzen.

Ein früherer Besitzer der ehemaligen Gaststätte Waldschlösschen in Ganderkesee-Immer errichtete für Hasen-Ahlers ein Denkmal, das 1932 an seinen jetzigen Standort im Stühe (in Feldlake, Gemeinde Dötlingen) verlegt wurde.

Der ausgeschilderte Wanderweg "Natur und Kultur im Stühe und umzu" führt Sie sowohl an diesem Denkmal als auch an weiteren kulturhistorischen Stätten, wie beispielsweise der früheren Welsburg, vorbei. Lernen Sie das rund 350 Hektar große Waldgebiet kennen, das mit seinem nordöstlichen Zipfel in die Gemeinde Ganderkesee ragt.

Allein 205 Hektar wurden als FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat), also als besonderes Naturschutzgebiet, ausgewiesen. Sie treffen hier auf Eichen-Hainbuchen- und Hainsimsen-Buchenwälder. Hinzu kommen Auenwälder mit Eschen und Erlen, stille Gewässer und kleine Moore, die zusammen den schutzwürdigen Charakter des Gebietes ausmachen.

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