Durch Energieeffizienz Kosten im Betrieb senken - Beratungsförderung

Viele Unternehmer sind sich gar nicht bewusst, wo sie überall Energie einsparen können. Daher müssen in einem ersten Schritt häufig die energetischen Schwachstellen aufgedeckt werden. Eine derartige Einstiegsberatung fördert die KfW mit bis zu 80 Prozent der Honorarkosten für einen zugelassenen Berater. Für eine anschließende Detailberatung gibt es bis zu 60 Prozent. Dabei stehen konkrete Verbesserungsvorschläge und ihre betriebswirtschaftliche Bewertung im Vordergrund. Der maximal mögliche Zuschuss beträgt insgesamt 6.080 Euro. Zugelassene neutrale Berater finden Unternehmen in der KfW-Beraterbörse (www.kfw-beraterboerse.de). Wichtig ist, dass der Vertrag mit dem Berater erst geschlossen wird, wenn die Förderzusage der KfW vorliegt.

Für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zum Beispiel in den Bereichen Haus- und Energietechnik, Gebäudesanierung oder Mess-, Regel- und Steuerungstechnik bietet die KfW zudem zinsvergünstigte Darlehen an. Auch der Einzelhandel kann beim Austausch veralteter Heizungs- oder Kühlanlagen, bei der Anschaffung energieeffizienter Beleuchtung oder Gebäudedämmung noch bis zum Jahresende in den Genuss einer speziellen Förderung kommen.

Mit derartigen Maßnahmen spart die gewerbliche Wirtschaft aber nicht nur Kosten. Sie leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes. Dieses Ziel verfolgt auch das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept, das die Gemeinde Ganderkesee bis zum Jahresende erarbeiten lässt. Darin soll aufgezeigt werden, in welchen Bereichen gute Möglichkeiten bestehen, CO2-Emissionen zu senken. Betrachtet werden die eigenen Liegenschaften der Gemeinde, der Verkehr, aber auch private Haushalte und der gewerbliche Bereich.

Informationen zu den Förderprogrammen und zum Antragsverfahren erhalten Unternehmen bei Wirtschaftsförderin Christa Linnemann, Tel.: 04222 44-201, E-Mail: c.linnemann@ganderkesee.de.

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