Eine Sandgrube wandelt sich
Auch im Winterkleid attraktiv

Wie schön Kunst, Natur und Kultur zusammenwirken können, zeigt das Projekt "FingerTipp und DaumenGrün". Es entstand in den Jahren 2000 bis 2001 als Jugendprojekt.

Eine stillgelegte Sandgrube im Ortsteil Rethorn wurde zu einem begehbaren menschlichen Fingerabdruck in der Landschaft umgestaltet. Wege und Wallstrukturen zeichnen die Linien eines überdimensionalen Daumens nach. Die durch die Erdbewegungen entstandenen kleinflächigen Zwischenräume haben sich zu verschiedenen Kleinklimazonen entwickelt, sodass ein modellhafter landschaftlicher Gesamteindruck entsteht.

Offene Sandrasen sind Lebensräume artenreicher Lebensgemeinschaften mit vielen seltenen Tier-und Pflanzenarten. Sie sind ein Paradies für Tagfalter, Bienen und viele Heuschreckenarten. Als Folge von Bebauung und Nährstoffeintrag sind diese Lebensräume selten geworden.

Der Projektinhalt wurde durch die Künstlerin Gertrud Mach aus Jever angeregt. Für die Umsetzung bot sich die rund 2,4 Hektar große Sandgrube im Rethorner Feld an. Sie wurde bis dahin durch das Kalksandsteinwerk Bookholzberg wirtschaftlich genutzt und stand seinerzeit zur Renaturierung an.

 

 

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