Jugendparlament Ganderkesee

Das Jugendparlament bietet jungen Menschen einen Raum, sich aktiv mit gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen, Visionen zur weiteren Gestaltung der Gemeinde zu entwickeln und diese mit anderen zu diskutieren.

Die Arbeit im Jugendparlament wird ehrenamtlich von Jugendlichen für Jugendliche geleistet. So möchten wir junge Menschen ermutigen sich für ihre Interessen einzusetzen und das Engagement für die Gemeinde Ganderkesee fördern.

    Wir...

  • behandeln gemeinsam Themen, die Kinder und Jugendliche betreffen
  • arbeiten parteiunabhängig wollen Politik aktiv mitgestalten
  • nehmen Ideen und Forderungen der Jugendlichen auf
  • unterstützen Aktionen von Jugendlichen führen Projekte für Jugendliche durch
  • mischen uns ein geben Empfehlungen zu Kinder- und Jugendthemen an die Fachausschüsse des Gemeinderates

    Wir wollen...

  • Gemeindepolitik überparteilich erleb- und erfahrbar machen
  • Jugendliche ermuntern ihre Potenziale zu erkennen
  • Verantwortung für die eigene Zukunft übernehmen


Kontakt

Jugendparlament Ganderkesee

mit Unterstützung der Gemeindejugendpflegerin

Hille Krenz
Mühlenstraße 2-4
27777 Ganderkesee
Tel.: 04222 44-404; Mobil: 0173 2490266
h.krenz@ganderkesee.de

Bei Interesse wende dich gerne an unsere Ansprechpartner:
Mara Bittmann und Maria Kern (Vorsitzende)
Erreichbar unter jugendparlament[ at ]gemeindeganderkesee.de


Jugendparlament gestaltet Radiosendung bei Besuch in Hannover

Radio trifft Jugendparlament (v.l.): Michael Thürnau, Maria Kern, Mara Bittmann und Justin Rospleszcz

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1
Niedersachsen. Am 3. November zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich
Maria Kern, Mara Bittmann und Justin Rospleszcz mit Moderator Michael
Thürnau anlässlich der ARD Themenwoche "Zukunft der Arbeit" über das
Jugendparlament in Ganderkesee.

Die 14-jährige Mara Bittmann ist die Vorsitzende des Jugendparlaments.
Es gibt verschiedene Wege, dorthin zu kommen: Ein Jugendlicher kann als
Abgeordneter der Schule gewählt werden oder selbst Interesse zeigen und
sich melden. Alle sechs Wochen treffen sich die Jugendlichen und beraten
über diverse Themen.

Bei der letzten Sitzung ging es um die Nachbesprechung des
Kreiskinderkulturfestes. Auch Schulspielplätze sehen sich die
jugendlichen Parlamentarier an, und wenn dort etwas getan werden muss
und sich die Jugendlichen über ihre Wünsche geeinigt haben, schreiben
sie an die Gemeindeleitung. Dabei sind sie völlig ungebunden, was
Parteien angeht, und diskutieren mehr oder weniger heftig ihre Probleme
und Ideen. Mara lacht, als sie vom Besuch im Landtag erzählt und mit
ihrer Arbeit vergleicht: In niedersächsischen Landtag geht es
wesentlich "krasser" zu als im Jugendparlament, erklärt sie fröhlich.

Zu den Projekten für Kinder und Jugendliche zählt neben dem
Kreiskinderkulturfest mit einem eigenen Stand beispielsweise auch eine
Halloween-Party für Flüchtlingskinder. Auch über den Besuch der örtlichen Presse haben
sich die Jugendlichen gefreut.

Nachdem sein Freund ins Jugendparlament ging, interessierte sich auch
Justin Rospieszcz für diese Arbeit. Wenn er Nachrichten sieht, ist sein
Augenmerk besonders auf die Kriege der Welt gerichtet, dabei auch auf
die Flüchtlinge. Deshalb würde er gern Veränderungen zum Positiven
sehen. Später einmal Politiker zu werden, kann er sich zwar vorstellen,
möchte das aber lieber nicht. Er könnte sich wohl gut für andere
einsetzen, aber das Reden liegt ihm nicht so sehr, eher Handwerkliches -
so schätzt sich der Jugendliche selbst mit sympathischer Offenheit ein.

2. Vorsitzende ist Maria Kern, 15 Jahre alt. Sie war zunächst
Schülervertreterin. Nachdem sie einmal im Jugendparlament war, machte
ihr das viel Spaß. Die Schüler wissen nur zum Teil von ihrer Arbeit,
aber die Lehrer sind informiert. Von der 6. Klasse an können sich
Schüler am Jugendparlament beteiligen. Die Mädchen haben im
Jugendparlament Ganderkesee die Mehrheit, viel Streit gibt's aber nicht
mit den Jungen, sagt Maria Kern.

Die jeweilige Tagesordnung wird zwischen den beiden Vorsitzenden und der Gemeindejugendpflegerin Hille Krenz besprochen. Auch Maria ist nicht ganz sicher, ob sie sich künftig zur Politikerin eignet, da sie viele weitere Interessensgebiete hat. In ihrer Familie wird aber durchaus beim Abendessen über aktuelle Politik
diskutiert, erzählt sie in der Sendung.


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