Klimaschutzmanager der Gemeinde Ganderkesee

Seit dem Jahr 2012 ist Lars Gremlowski als Klimaschutzmanager der Gemeinde Ganderkesee beschäftigt. Zuständig ist er für die fachlich-inhaltliche Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde. Sie erreichen ihn im Rathaus Ganderkesee unter

Telefon: 04222 44-405

oder per E-Mail: l.gremlowski[ at ]ganderkesee.de


Informationen zur energetischen Quartierssanierung finden Sie hier:
www.ganter-quartier.de


Energieberatung

© Marc Boberach  / www.pixelio.de
© Marc Boberach / www.pixelio.de

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. bietet jeden ersten Dienstag im Monat zwischen 10 und 16 Uhr im Rathaus Ganderkesee Energieberatungen an. Möglich sind zudem Vor-Ort-Energie-Checks im Eigenheim. Vereinbaren Sie Ihren Termin unter Tel. 04222 440 (Rathaus Ganderkesee). Weitere Infos:
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Das Umweltzentrum Hollen bietet im Rahmen der Kampagne "Stromspar-Check" kostenlose Beratungen und Energiesparartikel für Haushalte mit geringem Einkommen an. Vereinbaren Sie Ihren Termin unter Tel. 04223 932053. Weitere Infos: www.stromspar-check.de

Interessieren Sie sich für Vor-Ort-Beratung durch einen unabhängigen Energieberater? Tipps und Kontakte finden Sie auf: www.energie-effizienz-experten.de

Im Branchenverzeichnis der Gemeinde Ganderkesee finden Sie unter dem Stichwort "Energieberatung" www.gemeindeganderkesee.de> weitere Kontakte.


Repair-Café in Ganderkesee

„Reparieren statt Wegwerfen“ – unter diesem Motto findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr (außerhalb der Schulferien) das Repair-Café  im Werkraum der Schule am Habbrügger Weg 4 in Ganderkesee statt. Bei Kaffee und Keksen unterstützen ehrenamtliche Reparateure die Besucher dabei, Defekte an mitgebrachten Gebrauchsgegenständen zu untersuchen und bestenfalls zu reparieren. Angeboten werden Reparaturen von Kleingeräten in den Bereichen Elektronik, Elektrik, Mechanik, Näh- und Klebearbeiten. Das Repair-Café richtet sich an Alt und Jung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier in einer Pressemitteilung und auf einem Plakat.


Verändere was! (Vorträge / Webinare / Workshops / Ausflüge)

Schwerpunktthema im Frühjahrssemester 2019 der regioVHS
in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Gemeinde Ganderkesee und dem Aktionsbündnis Prima Klima Ganderkesee.

Informationen zu den Veranstaltungen, die vom 21.02. - 22.06.2019 stattfinden, können Sie dem Flyer entnehmen.

Weitere Details erhalten Sie auf der Webseite der regioVHS.


Pendlerportal

Im Jahr 2016 gab es in der Gemeinde Ganderkesee rund 9.200 sozialversicherungspflichtige Aus- und 5.300 Einpendlerinnen und -pendler. Egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei Vereinsfahrten: Werden auch Sie Mitfahrerin oder Mitfahrer, bilden Sie Fahrgemeinschaften. Gestalten Sie Ihre Wege stressfrei, kostengünstig und umweltfreundlich.

 

Finden Sie die passende Fahrgemeinschaft oder stellen Sie selbst eine Fahrt zur Verfügung:
- Anmeldung und Nutzung zu 100 % kostenlos
- Sinnvolle Einbindung des ÖPNV
- Entlastung des Berufsverkehrs in der Region
- Reduzierung von CO2-Emissionen und Spritkosten
- Pendlerparkplätze befinden sich in der Nähe derAutobahnauffahrten in Almsloh und Grüppenbühren.
www.pendler-ganderkesee.de

 

 

Strommessgeräte zum Ausleihen

Sind Ihre Stromkosten zu hoch? Im Haushalt gibt es enorme Stromsparpotenziale. Viele elektronische Geräte verbrauchen Strom obwohl sie gerade nicht benutzt werden oder veraltet sind. Kommen Sie den Stromfressern auf die Schliche!

Mit einem Strommessgerät können Sie schnell und einfach den Stromverbrauch einzelner Geräte ermitteln. Leihen Sie sich doch einfach ein Gerät in einer der folgenden Einrichtungen der Gemeinde kostenlos aus:

- Rathaus Ganderkesee, Mühlenstraße 2
- Bücherei Ganderkesee, Habbrügger Weg 2
- Bücherei Außenstelle Bookholzberg, Stedinger Straße 65


Elektromobilität

Klimaschutzmanager Lars Gremlowski und Erster Gemeinderat Rainer Lange mit dem ersten E-Auto

Das BürgerAuto, ein Renault Zoe, soll vor allem Ehrenamtlichen des FreiwilligenForums zur verfügung stehen.

Erstes Elektroauto der Gemeinde Ganderkesee
Der Volkswagen e-up! mit einer Reichweite von 160 km steht seit 2017 im Dienste der Gemeinde. Die Anschaffungskosten dieses Fahrzeugs sowie einer Wallbox-Ladeeinheit mit 3,5 kW wurden zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bezuschusst. Im Rathaus wird das Fahrzeug mit Ökostrom geladen; zudem befindet sich auf dem Rathaus eine Photovoltaikanlage.







Stromtankstellen
Die erste öffentliche Stromtankstelle in der Gemeinde steht vor dem Bürgerbüro an der Apfelallee in Bookholzberg. Zudem gibt es Ladesäulen an den Autobahnraststätten Hasbruch Nord und Süd. Eine weiterer öffentliche Ladesäule wurde im Frühjahr 2019 gegenüber der Polizeistation in Ganderkesee (Bergedorfer Straße) errichtet.

Eine Übersicht zu Stromtankstellen gibt es hier.


Zweites Elektroauto der Gemeinde Ganderkesee
Mit dem Renault Zoe hat die Gemeinde Ganderkesee seit März 2019 ein zweites Elektrofahrzeug im Einsatz. Dieses soll vor allem von Ehrenamtlichen des FrewilligenForums genutzt werden.


Klimaschutz durch Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Um das Klima zu schonen und die finanziellen Aufwendungen für die Straßenbeleuchtung zu senken, werden derzeit in der Gemeinde Ganderkesee 362 abgängige sogenannte HQL-Leuchten erneuert und durch LED-Leuchten ersetzt. Die Stromeinsparung beträgt rund 86 Prozent im Vergleich zum bisherigen Leuchtsystem. So können rund 79.000 Kilowattstunden Strom im Jahr eingespart werden. Darüber hinaus werden zusätzliche 63 LED-Leuchten installiert, um in einzelnen Straßen eine bessere Ausleuchtung zu erreichen.

„Insgesamt werden an 53 Straßenzügen der Ortsteile Ganderkesee und Habbrügge die Leuchten saniert“, erklärt Sabine Finke, Fachdienstleiterin Straßen und Verkehr. Die Gesamtkosten der aktuellen Baumaßnahmen betragen ca. 312.000 Euro, für die ausgeführte Sanierung erhält die Gemeinde einen Förderbetrag von ca. 41.000 Euro. „Gefördert wird ausschließlich der Austausch der Leuchtenköpfe, nicht aber die Erneuerung der Masten“, betont Finke.

Auch nach dem Ende des aktuellen Förderprogramms wird die Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Ganderkesee weitergehen. „Künftig werden die Haushaltsmittel für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf 400.000 Euro erhöht“, freut sich Klimaschutzmanager Lars Gremlowski. „Die CO2-Einsparung beträgt dank der modernen LED-Technik etwa 172 Tonnen pro Jahr.“

Die aktuelle Umrüstung wird aufgrund eines Bundestagsbeschlusses vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit 20 Prozent gefördert (Vorhabentitel: KSI: Energieeffiziente Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in der Gemeinde Ganderkesee – 5. Abschnitt, Förderkennzeichen: 03K10524).

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt so zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Informationen zur Klimaschutzinitiative finden sich hier und hier.


Wärmetechnische Sanierung öffentlicher Gebäude durch Hohlwanddämmung

In den Jahren 2015 bis 2017 wurde das bisher größte Einzelvorhaben auf dem Gebiet der energetischen Sanierung von Liegenschaften der Gemeinde Ganderkesee durchgeführt. Mittels Dämmung von Hohlwänden an insgesamt 20 Gebäudekomplexen (28 Einzelgebäude) wurde die Energieeffizienz sowie die Behaglichkeit in den Gebäuden deutlich verbessert.

Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weiteres erfahren Sie hier.

Die Gemeinde möchte Eigenheimbesitzer ermuntern, ebenfalls zu prüfen ob sich diese Dämmmaßnahme auch bei der eigenen Immobilie eignet. Neben den Vorteilen für den Klimaschutz und einer Steigerung der Wohnqualität, ist diese Maßnahme in vielen Fällen auch aus wirtschaftlicher Sicht anzuraten, da die Amortisationszeit häufig nur wenige Jahre beträgt. Sofern Sie diesbezüglich eine Expertenmeinung benötigen, sprechen Sie zum Beispiel einen Energieberater an. Die Kontakte finden Sie hier.


Sie wollen mehr über Klimaschutz erfahren? Hier finden Sie Anregungen:

Klimaschutz im Landkreis Oldenburg
www.wir-für-gutes-klima.de
CO2-Rechner des Landkreises Oldenburg
(berechnen Sie Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck!)
www.oldenburg-kreis.de/co2-rechnerl
co2online - ein Netzwerk für den Klimaschutz
(Ratgeber für Privathaushalte mit vielen praktischen Online-Checks)
www.co2online.de
Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur
(Informations- und Motivationsplattform)
www.stromeffizienz.de
Spritspartipps des Verkehrsclubs Deutschland
www.vcd.org/spritspartipps
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
www.klimaschutz-niedersachsen.de
Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums
für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
www.klimaschutz.de
Energienetzwerk Nordwest
www.ennw.de
Forschungsprojekt nordwest2050
www.nordwest2050.de
Klima-Allianz Deutschland
www.die-klima-allianz.de

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